Regionalbischof Piper bei "Kirche in Bayern" am 1. August

RB Piper bei Filmaufnahmen im Rokokosaal Augsburg
Bildrechte: KK Augsburg und Schwaben

Axel Piper ist mit einem Beitrag zum Augsburger Friedensfest bei "Kirche in Bayern" dem ökumenische Kirchenmagazin auf den lokalen Fernsehsendern in Bayern zu sehen.

Der 8. August markiert den Höhepunkt im Festprogramm zum Augsburger Hohen Friedensfest. Es wird seit 1650 jedes Jahr – bis auf die Kriegsjahre 1942 und 1944 – gefeiert. Sein Ursprung geht auf den Westfälischen Frieden von 1648 zurück, der das Ende der Unterdrückung der Protestanten während des Dreißigjährigen Krieges einleitete.

Seit 1950 ist der 8. August auf Initiative des Bayerischen Landtags ein gesetzlicher Feiertag, der ausschließlich für das Augsburger Stadtgebiet gilt. Das ist bundesweit einzigartig. Seit 1985 wird der 8. August ökumenisch gefeiert. Hohes Friedensfest ist Immaterielles Kulturerbe in Deutschland

Der 8. August ist vermutlich weltweit der einzige Feiertag, der sich nur dem Gedanken der Toleranz und des Friedens widmet. Mit dem Eintrag in das nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes leistet die Stadt Augsburg einen Beitrag zu einem öffentlichen, überregionalen Bewusstseinsprozess für das einzigartige Profil des Augsburger Hohen Friedensfestes und seines Modellcharakters hinsichtlich des friedlichen Aushandels von Konflikten auf kommunaler Ebene mit weltweitem Beispielcharakter. In Augsburg leben momentan Menschen aus fast 150 verschieden Ländern mit sehr vielen verschiedenen Formen von Religion und Kultur.

Hier im Goldenen Saal, der guten Stube Augsburg, findet alle drei Jahre die Verleihung des Augsburger Friedenspreises statt, bei der Personen geehrt werden, die sich in besonderem Maß für Frieden- im weitesten Sinn - und Versöhnung eingesetzt haben. Zuletzt wurden hier 2020 Erzbischof Reinhard Kardinal Marx und Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm ausgezeichnet.